Besættelsesmuseet i Århus 1940-45

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Museum der deutschen Besatzung in Århus 1940-45

 

Das Museum zeigt in mehreren Räumen sehr unterschiedliche Ausstellungsstücke aus der Zeit des 2. Weltkriegs.

 

Das Museum befindet sich im Gebäude des alten Rathauses, wo früher auch das Århuser Polizeirevier war. Das Gebäude stammt aus dem Jahre 1857. Es wurde bis zum 2. Juli 1941 von der Stadt als Rathaus benutzt; danach wurde es von der Polizei übernommen.

 

Am 19. September 1944 wurde die dänische Polizei interniert, und das Gebäude stand leer, bis die Royal Air Force (RAF) am 31. Oktober die Universität bombardierte und damit das Hauptquartier der Gestapo und einen großen Teil der Archive zerstörte, die für die aktiven Widerstandskämpfer in Århus und Umgebung eine ernste Bedrohung zu werden drohten. Danach übernahmen die Deutschen das Gebäude. In den Kellerräumen und Gefängniszellen, in dem sich heute das Museum befindet, fanden Verhöre statt. Hier wurden die Gefangenen auch gefoltert.

 

Das Gebäude hat daher eine sehr große Bedeutung für die Widerstandskämpfer und ihre Sympathisanten.

  Der Platz vor dem Museum

Vom Eingang gelangt man direkt in den Zellengang. Eine der Zellen befindet sich im Originalzustand, eine andere ist mit Gegenständen eingerichtet, die aus einer ähnlichen Zelle im Gefängnis in der Vester Allé stammen.

 

Die Gefangenen wurden in den Verhörspausen in das Gefängnis in der Vester Allé überführt. Das geht aus den Logbüchern hervor, die über alle Gefangenentransporte zwischen dem Gefängnis und den Verhörräumen im Hauptquartier der Gestapo geführt wurden.

 

In einer der Zellen sind außerdem verschiedene Karikaturzeichnungen zu sehen.

 

Des Weiteren ist ein Schaukasten mit verschiedenen Geräten zu sehen, die für die Verhöre und die Gefangenentransporte verwendet wurden.

  Zelle des Gefängnisses in der Vester AlléIn Verhören verwendete UtensilienKarikaturzeichnungen

Im Gang selbst sind Rationierungsmarken und -karten ausgestellt sowie Tabak, Ersatzwaren und Kleidungsstücke, die aus vorhandenem Material wie Flachs, Fallschirmseide, Sackleinen usw. hergestellt wurden. Außerdem sind aus Fischhaut hergestellte Schuhe zu sehen. Schließlich kann man Herde, Kochkisten, Gasgeneratoren u.v.a. bewundern.

  Rationierungskarten und -markenAus Flachs, Sackleinen und Fallschirmseide hergestellte KleidungKochkisten, Herde und Ersatzwaren

In einem Raum der Unteretage werden Passierscheine, Ausgangsgenehmigungen, illegale Druckerzeugnisse, Propaganda, Flugblätter, Armbinden für diverse militärische Einheiten, Karikaturzeichnungen, Splitter von der Explosion im Århuser Hafen, einzelne Teile eines englischen Flugzeuges u.v.a. ausgestellt.

  Armbinden für diverse militärische EinheitenSplitter von der Explosion im Århuser HafenPassierscheine und Ausweise

In einem anderen Raum sind deutsche Druckerzeugnisse, Medaillen, Embleme, diverse Abzeichen, deutsche Ausrüstungsgegenstände verschiedenster Art, Uniformen, Messer, Handgranaten, ein Aufenthalts- und Funkraum, originale Übersichtskarten des "Dritten Reiches", Munition, Tretminen, Standarten, Flaggen u.a. zu sehen.

 

Ein weiterer Raum beherbergt eine Ausstellung von Uniformen, Zeichnungen von Festungswerken bei Århus u.a.

 

Im Mittelgang befindet sich eine Ausstellung über Küchen aus jener Zeit und alles über Verdunkelung. Gezeigt werden auch Sabotagematerial, Gegenstände aus verschiedenen Internierungslagern und nicht zuletzt während des Krieges und nach dem Krieg hergestellte "Souvenirs".

 

Im letzten Raum wird eine Ausstellung gezeigt über Waffen, Waffenabwürfe, Liquidierung von Spitzeln, illegale Sender, Flugkarten aus Seidenpapier, ein Miniaturmodell des Kartentischs/des Modells, an dem die Royal Air Force die Bombardierung der Universität übte sowie eine große Übersichtskarte mit während des Krieges völlig oder teilweise zerstörten Sabotagezielen der Widerstandsbewegung und Zielen der von dänischen Kollaborateuren unterstützten deutschen Vergeltungsschläge.

 

 

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Sidst opdateret:  april 18, 2017